Der Intelligenzfaktor

Die SER Future Story


Informationen sind der Schlüssel

Informationen sind der Dreh- und Angelpunkt Künstlicher Intelligenz. Die Nutzung Künstlicher Intelligenz bedeutet, dass wir aus Informationen lernen und das Gelernte dazu nutzen, automatisiert Entscheidungen bezüglich konkreter Ereignisse zu treffen. Wir lehren die KI-Systeme, Daten zu analysieren und geben ihnen Algorithmen, um die gestellten Aufgaben zu lösen. Dazu ist es heute noch notwendig, die Informationsbasis für die KI aufzubereiten. Zukünftige KI-Systeme werden sich diese Fähigkeit selbst aneignen!

Informationen sind der Dreh- und Angelpunkt Künstlicher Intelligenz. Ohne Informationen geht gar nichts!

Anders als der Mensch benötigt KI zum zuverlässigen Lernen große Datenmengen. Anders als der Mensch kann sie diese leicht verarbeiten. Um beispielsweise das Bild eines Hundes zu erkennen, bedarf es Hunderttausender bis Millionen von Bildern mit und ohne Hund. Ein Kleinkind schafft das schon bei der ersten Begegnung. Algorithmen müssen große Mengen an Daten analysieren, um die gestellten Aufgaben lösen zu können. Das Gute daran: Die Maschine braucht nicht nur Massendaten, sie hat heute, im Gegensatz zu der ersten KI-Welle in den 1980er Jahren, weitestgehend die Leistungsfähigkeit, um derartige Massendaten zu verarbeiten. Damit machen wir Schluss mit einem Paradoxon: dem Mangel im Überfluss! Heute behindern uns zu viele Informationen bei Entscheidungen.

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Informationsflut: ein Segen

Ohne Informationen geht gar nichts. Die Informationsflut kann dabei helfen. Was heute ein Fluch ist, ist morgen ein Segen. Die Informationsflut überfordert unsere mensch­lichen, kognitiven Fähigkeiten. 80 Prozent der Informationen, die wir sammeln, nutzen wir nicht! Und jeden Tag und jedes Jahr werden es mehr Informationen: Industrie 4.0, das Internet der Dinge usw. führen zu einem rasanten Datenanstieg: Bis 2020 soll das weltweite Datenvolumen um das zehnfache von derzeit 4,4 auf 44 Zettabyte anwachsen.

Die Zeit wird zeigen, welcher Ansatz für welche Anwendungsfälle der Richtige ist. Wahrscheinlich ist es letztendlich die Kombi­nation vieler Verfahren

Die heutige Informationsflut ist ideal für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. Die Masse dieser Informationen ist allerdings nicht geeignet, um sie in ein ERP wie SAP einfließen zu lassen. Benötigt wird eine inhalts- und kontextsensitive Software, die gigantische Datenmengen sehr effizient verwaltet und speichert und die sich nach Bedarf horizontal skalieren lässt. Das war und ist schon immer eine ureigene Aufgabe und Fähigkeit von Enterprise Content Management-Systemen (ECM) wie Doxis4 von SER. Das wird am Beispiel von DHL Express deutlich: 8,5 Milliarden Dokumente werden aktuell in dem Doxis4 Information Repository von SER aufbewahrt. Die durchschnittliche Anzahl an Zugriffen pro Tag liegt bei 1 Million. In Spitzenzeiten werden 1.060 Zugriffe pro Minute registriert.

Schon vor mehr als 20 Jahren galt die Aussage, dass 80 Prozent aller Informationen im geschäftlichen Kontext unstrukturiert und nur 20 Prozent strukturiert sind. Daran hat sich bis heute nichts geändert. In den Information Repositorys der Doxis4 ECM-Software der SER finden sich alle diese Informationen wieder: von SAP-Daten – aktuellen wie archivierten – E-Mails, Dokumenten, Social Media-Inhalten, Webseiten, Maschinendaten bis hin zu Bildern und Videos.

Cognitive Services beheimaten KI

Informationen werden im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz endgültig zum Produktionsfaktor. Die Informationslogistik wird zum mächtigsten Einflussfaktor der Wertschöpfung in der Zukunft. Gut, wer seine Informationen heute schon wertschätzt und in einem ECM aufbewahrt. Das Information Repository, der Kern der Doxis4 ECM-Software, wird zum Safe für die neue Unternehmenswährung: die Informationen. Als digitales Archiv genutzt, enthalten diese Informationen Erfahrungswerte und erhalten Erinnerungsvermögen. Eine neue, architektonische Schicht wird dem ECM die omnipräsente Intelligenz verleihen: die Doxis4 Cognitive Services. In ihr werden alle KI-Technologien von Deep Content Analytics (Deep CA) über Ontologien bis hin zum Natural Language Processing (NLP) beheimatet sein, auf die alle ECM-Applikationen bei Bedarf zurückgreifen werden. Das Innovationspotenzial dieser Services besteht vor allem auch in der Verknüpfung z.B. von statistischer und semantischer Modellierung.

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Föderaler Content Integration Service

Die Herausforderung für die Unternehmen liegt heute in dem technologisch komplexen Informationsmanagement. Neben SAP sind zahlreiche andere Business-Anwendungen im Einsatz, die ihre Daten entsprechend in eigenen Datenbanken und Strukturen aufbewahren. Hierunter leidet heute schon die Produktivität der Knowledge Worker. Zukünftig wird dieser Zustand auch negative Folgen auf die KI-Ergebnisse haben, sofern sie nicht in den Entscheidungen berücksichtigt werden. Die KI braucht Daten aus unterschiedlichen Informationsquellen, um daraus zu lernen und Vorhersagen zu treffen. Das Einbinden der über das Unternehmen verteilten Informationssilos, wird mehr denn je zur strategischen IT-Herausforderung.

Das Einbinden diverser Quellen mit unterschiedlichen Metadatenstrukturen wird über einen Content Integration Service innerhalb der Doxis4 Software erfolgen. Der Inhalt der verschiedenen Informationssilos kann migriert werden, muss aber nicht! Über die föderale Metadatenplattform der Doxis4-Software kann der Zugriff aus Doxis4 auf jegliche Datenbanken, Filesysteme etc. erfolgen. Diese wiederum nutzen die bereitgestellten KI-Crawler, um auf alle Informationen der Quellen zugreifen zu können. Um einen Information-Overload zu verhindern, werden nicht alle Informationen dauerhaft aufbewahrt. Wie beim menschlichen Hippocampus lassen sich auch hier Relevanz-gesteuert Informationen aus dem Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis übertragen.