Standpunkt: Wie digital ist Ihr Unternehmen?

Digitalisierungsgrad bestimmen: Diese 5 Fragen helfen

Experten teilen die Digitalisierungsgrade von Unternehmen in verschiedene Stufen ein – vom vollständig analogen bis zum vollständig digitalen Unternehmen. Ganz ohne IT-Unterstützung arbeitet wohl nicht mal mehr der sprichwörtliche Tante-Emma-Laden um die Ecke. Vom computergestützten Arbeiten in einzelnen Abteilungen bis zum vollständig automatisierten Unternehmen gibt es aber eine weite Bandbreite an Digitalisierungs­graden. Fest steht: Unternehmen, die ihre Geschäftsprozesse bereits digitalisiert haben, sind deutlich schneller, wenn es darum geht, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, Produkte stärker zu individualisieren und potenzielle Kunden bei jedem Schritt auf ihrer Customer Journey adäquat zu begleiten. Eine jüngst von der Boston Consulting Group (BCG) erstellte Studie zeigt, dass die Unterschiede größer werden. Rund 700 Befragte aus Deutschland und den USA sollten dafür den digitalen Reifegrad ihrer Unternehmen einschätzen. Wichtigste Ergebnisse: Ein Viertel ist bereits weit vorausgeeilt und darf sich zu den Vorreitern zählen. Ein weiteres Viertel der Unternehmen droht aufgrund ihres nur schwach ausgeprägten digitalen Leistungsniveaus dauerhaft abgehängt zu werden.

Wie ist Ihr Digitalisierungsgrad?

Wie durchgängig wird die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen umgesetzt? Wie viele Prozesse laufen IT-gestützt, aber noch manuell ab? Wie viel Papier gibt es noch? Wie viele Prozesse sind komplett automatisiert? Ein wichtiger Meilenstein der digitalen Transfor­mation ist der Aufbau eines integrierten Informations- und Prozessmanagements im Unternehmen. Digitale Geschäftsmodelle und kollaborative Business-Ökosysteme brauchen ein solides Informations- und Datenfundament, automatisierte Prozesse und sichere Lösungen zur Interaktion mit Kunden, Lieferanten und Partnern.

Bei der Bestandsaufnahme Ihres Digitalisierungsgrades helfen die folgenden 5 Fragen:

  1. Existiert in Ihrem Unternehmen ein abteilungsübergreifendes Informationsmanagement?
  2. Gibt es Informationsinseln, die aufgelöst oder miteinander vernetzt werden können?
  3. Wie durchgängig digital werden Geschäftsprozesse umgesetzt?
  4. Gibt es digitale Prozesse für die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch mit Kunden, Partnern und Lieferanten?
  5. Können Mitarbeiter von unterwegs an Geschäftsprozessen teilnehmen oder enden Ihre digitalen Prozesse an der Unternehmensgrenze?

Ermitteln Sie den konkreten Handlungsbedarf Ihres Unternehmens und stellen Sie Ihre digitale Agenda 2018 auf. Wenn die ganze Organisation die Digitalisierung „lebt“, ist Ihr Unternehmen handlungs- und wettbewerbsfähig. Mit einer umfassenden Digitalisierungs­strategie schaffen Sie das Rückgrat für die digitale Transformation Ihres Unternehmens.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein erfolgreiches, digitales Jahr 2018!

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22.01.2018   Calender Standpunkt  |  ECM