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Standpunkt: Agilität & Stabilität

Alle sagten: „Das geht nicht...“

Scheinbare Gewissheiten sind mächtige Gegner: Die 10-Sekunden-Marke galt lange Zeit als magische Schwelle beim 100-Meter-Lauf der Männer. Es gab sogar Untersuchungen, die biologische Gegebenheiten anführten, warum der Mensch gar nicht in der Lage sei, die 10 Sekunden zu unterbieten. Carl Lewis war der erste Läufer (auf geringer Meereshöhe), der es trotzdem schaffte: am 14. Mai 1983 in 9,97 Sekunden. Danach war der Bann gebrochen und in den folgenden Jahren wurde die Marke von einer ganzen Reihe von Läufern unterboten – beim Finale der Weltmeisterschaft 1991 gleich von sechs Athleten in einem Rennen.

Scheinbare Gewissheiten

Um auf das Postkarten-Mantra vom Beginn zurückzukommen: Natürlich kannte Carl Lewis wie alle anderen die „magische Leistungsgrenze“. Kennedy war klar, wie schwierig es sein wird, einen Menschen auf den Mond zu schicken. Es geht nicht um Unwissenheit, sondern darum, sich über scheinbare Gewissheiten hinwegzusetzen. Wer sich in der Welt umschaut, findet dieses Erfolgsrezept mehr denn je. Stichwort: Disruptive Innovationen, die etablierte Geschäftsmodelle ins Wanken bringen. Das Silicon Valley ist voll mit solchen Geschichten. Bis hin zum Punkt, an dem das Startup selbst zum schwerfälligen Riesen heranwächst – oder etwa doch nicht?

Der scheinbare Gegensatz zwischen Agilität und Stabilität ist genauso tief in unserer Denkweise verankert wie es die 10-Sekunden-Marke in den Köpfen der Sportler war. Alles nur ein Schein-Dilemma?

Geht nicht beides?

Auch die Unternehmensberatung McKinsey widmete diesem Spannungsfeld kürzlich einen Beitrag zum Thema „Agility: It rhymes with stability“ und liefert eine Lösung mit, die Ihnen als aufmerksamer ECMeffect-Leser bereits bekannt sein dürfte: „The power of ‚and‘“ – Geht nicht beides?

Agile Organisationen sind in der Lage, gleichzeitig für Stabilität und für Dynamik zu sorgen. Die im Beitrag skizzierte Lösung für dieses Paradoxon basiert auf zwei Komponenten: Einem stabilen, zuverlässigen Rückgrat („Backbone“), auf dem dynamische Elemente aufsetzen, die schnell an neue Herausforderungen angepasst werden können.

Agility & StabilityQuelle: McKinsey Quarterly, Agility: It rhymes with stability

Nur wenn beide Komponenten stark ausgeprägt sind, können die Ansprüche an Agilität und Stabilität erfüllt werden. McKinsey verwendet als Analogie das Smartphone: Verlässliche Hardware und Betriebssystem als stabile Basis mit flexibel einsetzbaren Apps.

Genauso hätten die Autoren die Doxis4 iECM-Suite als Vorbild verwenden können: Eine stabile Plattform auf Basis des Doxis4 Content Service Bus mit flexiblen Services und Apps.

Unser Anspruch ist klar: Es geht beides: Kerngeschäft betreiben und neue Geschäftsmodelle entwickeln. Compliance Anforderungen gerecht werden und agiles Arbeiten ermöglichen. Erfahrene Mitarbeiter und Digital Natives zufrieden stellen. Irgendwann vielleicht sogar auf dem Mond, wie unser Chief Solutions Architect, Markus D. Harbauer, in seinem spannenden Vortrag beim SER-Event „GO DIGITAL“ in München und Böblingen vorausgedacht hat.

Markus D. Hartbauer, Chief Solutions Architect, beim SER-Event "GO DIGITAL" in Böblingen

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10.05.2016   Calender Standpunkt  |  ECM, BPM & Workflow

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