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Standpunkt: Fehler antizipieren, Fehler vermeiden

Achtung Führungskräfte! Die Kunst ist, loszulassen

Einen Fehler zu machen ist schmerzlich, ihn zu wiederholen häufig fatal. Dabei kann jedes Unternehmen aus Fehlern Kapital schlagen. Fehlgeschlagene Projekte führen zu neuen Einsichten, aus denen Erfahrungswerte resultieren, die für die Zukunft genutzt werden können. Fehler zu lokalisieren und zu beheben, muss wesentlicher Teil des Change-Management-Prozesses sein. Ein neues Projekt kann von diesem Erfahrungswissen profitieren, wenn es rechtzeitig zum Einsatz kommt. Doch wann ist dafür der richtige Zeitpunkt?

Perfekte Vorbereitung ist unmöglich

Der Wissenschaftler Gary Klein entwickelte 1998 die sogenannte Premortem-Methode: Anstatt nachdem ein Projekt „gestorben“ ist, Fehlerreports postmortem auszuwerten, sollen sich Projektteams bereits in der Planungsphase dieser Aufgabe stellen. Sie versetzen sich in ein Szenario, in dem das Projekt vollkommen gescheitert wäre. Wie könnte es dazu kommen? Was hätte das Unternehmen vernachlässigt? Mit dieser Methode sollen Mitarbeiter bereits vorab, eben premortem, Fehlerquellen aufspüren und Geschäftsprozesse frühzeitig optimieren. Allerdings ist auch mit der besten Vorabanalyse kein Rundumschutz garantiert. Denn viele Fehlerquellen zeigen sich erst während eines Projektverlaufs, weil sich Rahmenbedingungen unvorhergesehen ändern und der Ursprungsplan dann nicht mehr zum Projektziel führen kann. Der richtige Zeitpunkt zur Optimierung kann daher nicht allein vor oder nach dem Projekt liegen – er muss auch währenddessen möglich sein.

„Befehl und Kontrolle“ haben ausgedient

Geschäftsprozesse können nur optimiert verlaufen, wenn sie nicht in Stein gemeißelt bleiben. Dazu braucht es eine Form des agilen Arbeitens, die wiederum agile Geschäftsprozesse voraussetzt. IT-technisch basieren diese auf Adaptive Case Management (ACM). ACM bedeuten dabei nicht nur, Prozesse flexibel zu definieren und zu steuern, sondern sie auch während des Projektverlaufs immer wieder regelmäßig zu überprüfen und an veränderte Geschäftsbedingungen anzupassen. Veränderungen sind nicht immer planbar! Mitarbeiter müssen die Flexibilität erhalten, in Geschäftsprozessen und Projekten selbst agil zu sein und Änderungen vorzunehmen. Führung per Befehl und Kontrolle haben hier ausgedient.

Weitere Möglichkeiten und Tipps für das agile Management Ihrer Geschäftsprozesse zeigen wir Ihnen gerne in einer Live-Demo.

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10.10.2016   Calender Standpunkt  |  BPM & Workflow

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